26.07.2019: Drei Jahre Rambler Studio Berlin

Von Mai 2016 bis April 2019 wurde das Rambler Studio als Modellprojekt von Aktion Mensch, einer weiteren Stiftung und aus Eigenmitteln der Neuen Chance gefördert.

Das Konzept der niedrigschwelligen Anlauf- und Beratungsstelle verbindet flexible Sozialarbeit mit professionellem Streetwear Design - und will kreative und nachhaltige Lebensperspektiven mit jungen Menschen entwickeln, die durch Lücken der Hilfesysteme fallen.

 

 

Gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Berlin und unserem Amsterdamer Partner Rambler steht nun die Auswertung an: Wie und warum funktioniert das? Was ist der Nutzen für junge Menschen und öffentliche Leistungsträger? Welche Rolle kann das Projekt zukünftig an den Schnittstellen der Berliner Hilfesysteme spielen?

Bei Interesse können Sie sich unverbindlich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

Wir freuen uns, wenn Sie am 26. Juli um 14 Uhr dabei sind in der Gryphiusstraße 9!

 

16.05.2019: "Kooperation, bitte!"

Um die Schnittstelle zwischen der Wohnungslosen- und der Eingliederungshilfe ging es beim Fachtag im Diakonischen Werk. Die Veranstalter - das ESF-Projekt Rückenwind und die Qualitätsgemeinschaft Soziale Dienste - hatten 100 Professionelle aus beiden Arbeitsfeldern, von freien Trägern, aus Bezirksämtern und Senatsverwaltungen zusammengebracht.

Ingo Bullermann (Neue Chance) stellte die drei Instrumente Einzelvereinbarungen, Persönliches Budget und Verbundene Hilfen vor; die QSD wirbt auch in ihrem aktuellen Positionspapier dafür, diese Instrumente häufiger beim Übergang von der Wohnungslosen- in die Eingliederungshilfe anzuwenden. Marcel Deck (GEBEWO) erläuterte das Neuköllner Modell zur Umsetzung von Suchthilfe im Wohnheim Teupitzer Straße

Weitere Themen waren die Veränderungen der Schnittsstelle durch das BTHG und die ausstehende Flexibilisierung der Hilfen nach § 67 SGB XII. Die Veranstalter wollen weitere Dialogangebote machen, um nachhaltig die Kooperation zwischen den Arbeitsfeldern und Akteuren zu verbessern.

 

08.05.2019: Wählen gehen (helfen) !

Am 26. Mai wird in Europa gewählt. Die von Armut und Ausgrenzung betroffenen Menschen fühlen sich von Politiker*innen häufig nicht wahrgenommen und üben seltener als andere Bürger*innen ihr Wahlrecht aus.

Um das zu ändern, gibt es seit 2011 die Initiative WIR KOMMEN WÄHLEN! der Landesarmutskonferenz Berlin. Zur Europawahl gibt es einen spannenden Speed-Dating-Termin mit Politiker*innen aller fünf großen Parteien. Benachteiligte und wohnungslose Menschen können hier alle Themen ansprechen und alle Fragen stellen, die für sie von Bedeutung sind. Termin ist am 08. Mai von 17-19 Uhr im BVV-Saal des Rathauses Mitte.

Die Neue Chance unterstützt wie in jedem Wahljahr diese Initiative. Wir rufen Mitarbeiter*innen von sozialen Trägern auf, die politische Teilhabe ihrer Klient*innen zu fördern. Hier die Einladung für den 08. Mai und hier eine Wahlinfo in leichter Sprache. Auf der Webseite der Landesarmutskonferenz kann man sich bereits jetzt darüber informieren, welche Standpunkte die großen Parteien in sozialpolitischen Fragen einnehmen.

 

Qualitätsdialog 2019: Erwachsenwerden im Jugendwohnen

Wie gelingen im Betreuten Wohnen die Verselbständigung junger Menschen, die Anbindung an Transferleistungs- und Unterstützungssysteme jenseits der Jugendhilfe und der Übergang in gesicherten Wohnraum?

Fahrrad2Dies waren die wichtigsten inhaltlichen Fragestellungen bei unserem diesjährigen Qualitätsdialog Jugendhilfe. Die Sozial- und Jugendhilfedienste der Neuen Chance bieten hier als Besonderheit die Angebotskombination von Betreuten Wohnformen und ambulanten Hilfen nach SGB VIII und nach SGB XII. Sie stehen damit für flexible Lösungen beim Er-wachsenwerden und an den Schnittstellen zwischen den Hilfe-systemen.

Sehr gerne stellen wir Ihnen hier den Dokumentationsbogen zur Verfügung.

Wir bedanken uns bei der Senatsverwaltung BJF sowie den Jugendämtern Charlottenburg-Wilmersdorf, Neukölln, Pankow und Tempelhof-Schöneberg für den konstruktiven Dialog!

 

08.04.2019: Abschlussveranstaltung der Berliner Kältehilfe

Zur ausklingenden Saison der Kältehilfe haben GEBEWO und Neue Chance erneut die Abschlussveranstaltung in der Evangelischen St. Thomas Kirche ausgerichtet.

Die Kältehilfe lebt vom Zusammenwirken und vom Engagement unterschiedlichster Akteure und Projekte. Entsprechend vielfältig waren die Berichte - z.B. zur neu geschaffenen Koordinierungsstelle der GEBEWO, zur Kältehilfeoffensive des DWBO, zur Arbeit in den Kältebahnhöfen und an der Rummelsburger Bucht.

Die Auslastung der bis zu 1.200 Schlafplätze betrug bis jetzt rd. 84 %, erklärte Clemes Ostermann, Verantwortlicher des Kältehilfetelefons bei der GEBEWO.

Sozialsenatorin Elke Breitenbach diskutierte zum Abschluss mit den rd. 100 Teilnehmer*innen die Perspektiven und die Rolle der Kältehilfe für die nächste Saison.

Für die gelungene musikalische Begleitung danken wir sehr herzlich dem Berliner Straßenchor!

Die Notübernachtung der Neue Chance gGmbH in der Rathenower Straße 16 - mit 40 Plätzen für Männer und Frauen - ist noch bis zum 30.04.2019 geöffnet.

 

01.03.2019: Housing First begrüßt das Fachpublikum

Unser Modellprojekt Housing First Berlin hat das Fachpublikum von Senatsverwaltung, Bezirksämtern und Trägerorganisationen zum Informationsaustausch empfangen.

Ingo Bullermann von der Neuen Chance und Karen Holzinger von der Berliner Stadtmission berichteten von der Entstehung der Projektpartnerschaft und von der vielfältigen anfänglichen Skepsis gegenüber dem Konzept. Projektleiter Stefan Laurer und der Koordinator für Wohnraum, Sebastian Böwe, gaben Einblicke in die Arbeit des Teams.

Aktueller Stand: Bis dato wurden über Housing First Berlin sechs Menschen in eigenen Wohnungen unter-gebracht und werden von einem multiprofessionellen Team betreut. In naher Zukunft sollen zehn weitere Personen in das Projekt aufgenommen werden.

 

Weihnachten 2018: Kleine und große Freuden

 

Bei Housing First werden die ersten Mietverträge unterschrieben und die ersten Einzüge geplant. Sieben Frauen und Männer werden in diesen Tagen beim Weg in die eigene Wohnung begleitet. Wir freuen uns über diesen erfolgreichen Projektstart.

In der Notübernachtung Rathenower Straße gab es 43 Gänsekeulen mit Rotkohl und Kartoffelklößen. Wir bedanken uns für die Zubereitung bei der Akademie Schmöckwitz, für die Anlieferung bei der Reederei Riedel und für die Organisation beim Verein Berliner helfen.

Wir wünschen allen einen guten Jahreswechsel und dass alle Wünsche in Erfüllung ergehen!

 

06.12.2018: Die Social Inclusion Games sollen nach Berlin

Es ist noch ein langer Weg, bis im Sommer 2020 die einwöchigen Social Inclusion Games in Berlin statt-finden können.

Ein wichtiger Schritt aber ist jetzt gemacht: sieben gemeinnützige Träger der Stadt haben den Verein Social Inclusion Berlin gegründet, der die Vorbe-reitung und Durchführung der Spiele übernehmen soll.

Gründungsmitglieder sind Bürgerhilfe, GEBEWO, Internationaler Bund, Neue Chance, Sozialdienst Katholischer Männer, Unionhilfswerk, Verein für Berliner Stadtmission.

Auch die Berliner Landespolitik hat Unterstützung signalisiert. Jetzt brauchen wir noch Geld, eine Sportstätte und jede Menge begeisterte Menschen, die mitmachen!

 

November 2018: Auszeichnung für Frostschutzengel

Congratulation! Das Projekt Frostschutzengel von GEBEWO und Caritas hat am 06. November in Brüssel den Ending Homelessness Award 2018 verliehen bekommen.

Das EHAP-geförderte Projekt bietet aufsuchende Gesundheits- und Sozial-beratung für Menschen, die in Berlin auf der Straße leben und keinen Zugang zu Einrichtungen des Regelsystems haben. Die mehrsprachigen Mitarbeitenden sind u.a. in den Einrichtungen der Kältehilfe aktiv.

Der Preis wird regelmäßig vom Europäischen Netzwerk FEANTSA an innovative Projekte zur Bekämpfung von Wohnungslosigleit verliehen. Übergeben wurde er diesmal durch Marian Harkin, MEP, die damit auch ihr Engagement zu diesem Thema im Europäischen Parlament bestätigt sah.

Wir freuen uns mit den Kolleg*innen der GEBEWO, dass hier der Einsatz für Menschen ausgezeichnet wird, die wegen Herkunft, Sprache und Sozialleistungshürden besondere Hilfe benötigen!

 

Oktober 2018: Housing First endlich in Berlin

Der international erfolgreiche Ansatz "Housing First" wird endlich auch in Berlin umgesetzt. Zum Oktober 2018 hat die Projektpartnerschaft aus Neue Chance und Berliner Stadt-mission ein dreijähriges Modellprojekt gestartet.

Das Konzept setzt zur Beendigung von Obdachlosigkeit auf eine direkte Wohnungsversorgung und ein flexibles Unter-stützungsangebot durch ein multiprofessionelles Team.

Für Informationen, z.B. zu Wohnungsversorgung, Zielgruppe und Aufnahmeverfahren, schauen Sie in unser Kurzkonzept oder nehmen Sie jederzeit Kontakt zu unserem Team auf.

Hier geht´s zur Website: Housing First Berlin!

 

01.10.2018: Start für Notübernachtung Rathenower 16

Auch diesen Winter betreiben wir eine Notübernachtung mit 40 Plätzen für Frauen und Männer im Rahmen der Kältehilfe.

Ort: Rathenower Str.16, Haus G, 1.OG, 10559 Berlin-Moabit.

Betrieb: 01.10.2018 bis 30.04.2019, tägl. 19-8 Uhr.

Telefon: 0178 / 88 777 29.

Wir suchen dafür engagierte Nacht-dienste und freuen uns auf Eure Mitwirkung!

Hier alles zur Notübernachtung!

 

18.09.2018: Von der Straße auf den Teppich

Der Start von Housing First rückt näher. Wir freuen uns über große Aufmerksamkeit und viele Termine.

Einen ganz besonderen Abend gab es im Friedrichshainer Lovelite. Dominik Bloh (links), Autor des Buches "Unter Palmen aus Stahl", berichtete von seinem Weg runter von der Straße. Ingo Bullermann (rechts), Neue Chance, stellte den Umsetzungsstand von Housing First Berlin zur Diskussion. Hartmut Heidt (Mitte), Lukas Gemeinde, behielt den moderativen Überblick angesichts eines buntgemischten Publikums.

Danke an den AK Wohnungsnot für dieses Event im Rahmen der Aktionswoche!

 

Immer noch Sommer 2018: "Hitzebusse" unterwegs

Bei Senatsverwaltung und vielen Trägern laufen bereits die Vorbereitungen für die Kältehilfe-Saison. Noch ist aber das Hauptthema der heiße Sommer, denn mehr als andere sind obdachlose Menschen auch der anhaltenden Hitze ausgeliefert.

Kolleg*innen von Senatsverwaltung IAS, GEBEWO und Neue Chance haben daher in der ersten Augusthälfte mit eigenen Bussen die Brenn-punkte angefahren. Pro Tour wurden an ob-dachlose Menschen rund 600 Flaschen Mineral-wasser, kiloweise Bananen, Äpfel und Sonnen-schutzmittel ausgegeben.

Danke an alle, die spontan mitgemacht haben!

 

Sommer 2018: Social Inclusion Games - that was great!

Das war großes Kino - big cinema! Vom 29. Juli bis zum 04. August waren GEBEWO, Neue Chance und Bürgerhilfe bei den Social Inclusion Games in Enschede dabei. 50 Klient*innen und Betreuer*innen errangen für das Berliner Team zahlreiche Medaillen, lebten Teamgeist und Fairplay und schlossen internationale Freund-schaften.

Die Social Inclusion Games verstehen sich als eine alternative Olympiade für Menschen, die ausgegrenzt und benachteiligt, wohnungslos, suchtkrank oder seelisch behindert sind. 2020 möchten wir die Spiele nach Berlin holen!

Hier unser Blog mit Fotos, Videos und allen Infos aus Enschede!

Hier mehr zu den Social Inclusion Games!

 

Kältehilfe 17-18: Eine schwierige Bilanz

In unserer Notübernachtung Rathenower Straße fand am 29. März die Pressekonferenz zum Abschluss der Kältehilfe statt.

Über 1.200 Übernachtungsplätze bis Ende März, davon mehrere Hundert erstmals verlängert bis Ende April. Die Berliner Kältehilfe leistet in diesem Winter mehr als je zuvor. Doch sie bleibt ein Notversorgungssytem, und sie kann viel zu selten die individuelle Situation wohnungsloser Menschen nachhaltig verbessern.

Wir brauchen mehr qualitative Unterstützungs-angebote. Hier unser Presse-Statement!

 

März 2018: Betreutes Jugendwohnen unter Druck

Das Betreute Jugendwohnen stellt einen wichtigen und nachgefragten Baustein in der Verselbständigung junger Menschen dar. Viele Träger haben jedoch Schwierig-keiten, ihre Angebote aufrechtzuerhalten.

Die Fachgruppe Berliner Hilfen zur Erziehung greift im aktuellen Positionspapier die Probleme in den Bereichen Wohnungsmarkt, Rahmenbedingungen und Entgelte auf.

Die Fachgruppe der QSD besteht seit September 2017 und ist offen für weitere Mitglieder, die etwas in der Berliner Jugendhilfe bewegen möchten!

 

März 2018: Neue Chance hat neue Schwester

Die GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin gGmbH hat zum März 2018 die Anteile der Bürgerhilfe - Kultur des Helfens gGmbH übernommen. Der Verbund besteht damit nun aus der GEBEWO als Muttergesellschaft sowie den drei Tochterunternehmen GEBEWO Pro, Neue Chance und Bürgerhilfe.

Die Verwaltung der Bürgerhilfe befindet sich ab sofort in der Geschäftsstelle der Neuen Chance in der Lahnstraße. Wir sagen Willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Februar 2018: Trägerwohnungen in der Diskussion

Rund 6.000 Trägerwohnungen werden von den Berliner Trägern der Wohnungslosen- und Eingliederungshilfe zur Verfügung gestellt. So werden ambulante Betreuungs-leistungen mit der Unterbringung in Wohnraum verbunden.

Das Trägerwohnungsmodell spielt damit in den Berliner Hilfesystemen eine wichtige und erfolgreiche Rolle. Es hat aber auch Schwächen und erfährt mancherlei Kritik.

Die Fachgruppe Berliner Wohnungslosenhilfe plädiert für eine differenzierte Bewertung und für eine konstruktive Weiterentwicklung des Modells.

Hier das aktuelle Positionspapier!

 

Jahreswechsel 17/18: Gute Arbeit, gute Stimmung

Auf ihrer Mitarbeiterversammlung im Januar hat die Neue Chance ihre neue MAV gewählt und die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung 2017 präsentiert. Die AOK hatte die über einhundert Beschäftigten nach den Ressourcen und Belastungen ihrer Arbeit gefragt.

Ergebnis: Bei allen Indikatoren liegt die Neue Chance klar über dem Branchen-vergleich. Werte wie Anerkennung, Beteiligung und Unterstützung tragen zu einer sehr starken Identifikation bei. Im Jahr 2018 werden wir gemeinsam mit der AOK gezielte Maßnahmen ableiten, um Zufriedenheit und Gesundheit noch weiter zu fördern.

Übrigens: Aktuell suchen wir neue Kolleg*innen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Oktober 2017: Zur aktuellen Diskussion über Obdachlosigkeit

Das Thema Obdachlosigkeit erfährt derzeit hohe mediale Beachtung und unterschied-lichste sozialpolitische Bewertungen. Aktuell kann davon ausgegangen werden, dass in Berlin ca. 40.000 Menschen ohne gesicherten Wohnraum und ca. 4.000 bis 6.000 Menschen akut ohne Obdach sind.

Stärker als gewohnt werden in den Sozialräumen die Präsenz, Problematik und Verelendung obdachloser Menschen wahr-genommen. Intensiver als zuvor wird über Lösungsansätze diskutiert - von Abschiebungsmaßnahmen über die Ver-mehrung ganzjähriger Notunterkünfte bis zum Ausbau qualitativer Hilfeangebote.

Aktuell hat hierzu das DWBO ein Positionspapier und die lak Berlin eine Stellungnahme veröffentlicht, in denen zu Problemlösungen durch Unterstützung statt Repression aufgefordert wird.

 

September 2017: Familien in Wohnungsnot

Zunehmend sind in Berlin auch Familien – d. h. Haushalte mit Kindern – von Wohnungs-losigkeit bedroht oder betroffen. Freie Träger betreuen diese Familien seit einigen Jahren vermehrt im Rahmen der ambulanten Hilfen gem. §§ 67 ff SGB XII und werden dadurch vor vielfältige neue Heraus-forderungen gestellt.

Die Fachgruppe Berliner Wohnungslosenhilfe der QSD hat hierzu eine verbandsüber-greifende Befragung durchgeführt.

Sie finden hier das Positionspapier und hier den Fachartikel mit Ergebnissen, Auswertung und Empfehlungen.

 

August 2017: Junge Männer auf Bäumen und in der Küche

Acht junge Männer aus vier verschiedenen Län-dern und zwei Mitarbeitende der Neuen Chance haben die diesjährige Pädagogische Freizeitreise mitgemacht.

U.a. mit Klettern und Kochen verbrachten sie acht erlebnisreiche Tage im Bayerischen Wald.

Außergewöhnlich, so unsere Mitarbeitenden, seien diesmal die soziale Kompetenz der Teilnehmer und die familiäre Atmosphäre der Gruppe gewesen.

Hier der Reisebericht!

 

06.07.2017: Fashion Week bei Ramblers

Im Rahmen der Berliner Fashion Week hat das Rambler Studio auf einer Street Fashion Show rund 150 Gästen seine Arbeit als Beratungsstelle und die aktuellen Designs der Marke Rambler präsentiert. Entworfen wurden die Designs von jungen Menschen, die in den Studios Berlin und Amsterdam betreut werden.

Mit der kreativen Arbeit gewinnen die Klient*innen einen Zugang zu ihren Ressourcen, mehr Selbstvertrauen und neue Problemlösungsstrategien. Die Sozialarbeiter*innen wiederum erhalten darüber einen Zugang zu einer Zielgruppe, die von herkömmlichen Hilfeangeboten schwer erreicht wird.

Das Rambler Studio Berlin läuft als stiftungsfinanziertes Modellprojekt noch bis 2019. Angestrebt wird eine langfristige Verstetigung über vielfältige Kooperationen und Finanzierungswege.

Hier geht´s zum Film der RBB-Abendschau!

Hier mehr zum Projekt Rambler Studio!

 

Mai 2017: Fight against homelessness

Gdansk2017Die Mitglieder der European Federation of National Organisations working with the Homelessness - FEANTSA - haben sich in Gdansk zur jährlichen Policy Conference getroffen.

In vielen europäischen Ländern steigt die Zahl wohnungsloser Menschen. In Gdansk wurden aktuelle Lösungsansätze diskutiert - darunter Housing First, mittlerweile auch für Langzeitwohnungslose erfolgreich umgesetzt in vielen europäischen Städten, oder das Reconnection Model, mit dem wohnungslose EU-Bürger*innen wieder mit den Gesellschaften ihrer Her- kunftsländer verbunden werden sollen.

Viel Interesse fand ein Workshop der Neuen Chance, in dem das Rambler Studio als ein kreativer Ansatz für junge Wohnungslose in Berlin vor- gestellt wurde.

Hier geht´s zur Rambler-Präsentation!