März 2020: Wir trauern um Jens Fischer

Lieber Jens Fischer,

Du hast 2010 maßgeblich beigetragen zur Gründung der Neue Chance gGmbH.

Du warst auch Gründungsmitglied unseres Vereins und Unter-stützer unseres Projektes Rambler Studio Berlin.

Du warst ein Wegbegleiter all unserer Aktivitäten - kompetent und kritisch, humorig und sympathisch.

Wir sind sehr traurig, dass Du unser zehnjähriges Jubiläum im Sommer 2020 nicht mehr miterleben kannst. Aber Du wusstest ohnehin, dass wir das schaffen würden.

Wenn es eine Feier geben sollte, dann feiern wir Dich mit.

Tschüss und Danke für alles, Jens!

 

25.03.2020 ++ Wir sind da ++ Wir bleiben dran

Die Entwicklungen um das Corona-Virus zwingen auch uns, die Sozialkontakte zu reduzieren und Abläufe zu verändern. Auf der anderen Seite sind die Zielgruppen unserer Arbeit den aktuellen Ereignissen z.T. besonders schutzlos ausgeliefert und gerade jetzt auf unsere Unterstützung angewiesen.

Wir halten daher alle Angebote weitest möglich aufrecht:

o Die Notübernachtung Rathenower 16 bleibt nach jetzigem Stand offen bis Montagmorgen, 06. April.
o Das Rambler Studio ist leider für den offenen Publikumsverkehr geschlossen, bearbeitet aber weiterhin alle Hilfeanfragen, die über Telefon und Mail eingehen.
o Das Projekt Housing First Berlin ist für seine Teilnehmer*innen da, kann vielleicht aber nicht wie gewohnt neue aufnehmen.
o Die Sozial- und Jugendhilfedienste konzentrieren sich auf die wichtigsten Belange ihrer Klient*innen in den Betreuten Wohnfor-men. Bei freien Kapazitäten machen sie weiterhin Neuaufnahmen und auch Unterbringung in Trägerwohnungen.
o Die Geschäftsstelle der NC ist arbeitsfähig und über die gewohn-ten Wege erreichbar.

Wir danken unseren Mitarbeitenden, dass sie dies ermöglichen.
Wir wünschen allen Menschen in Berlin, dass sie gut über die nächste Zeit kommen!

 

Februar 2020: Gemeinsam für ein soziales Berlin

sozialberlinDie Träger des GEBEWO-Verbundes - GEBEWO, GEBEWO pro, Neue Chance und Bürgerhilfe - schließen sich noch enger zusammen.

Neben der Vernetzung unserer vorhandenen Ressourcen und der Optimierung unserer fachlichen Schnittstellen betrifft das ins-besondere die Public Relations.

Hierfür haben wir jetzt die neue Plattform sozial.berlin ins Leben gerufen. Auf der Website und in den Social Media wollen wir vor allem Themen kommunizieren, die über unseren Verbund hinaus eine besondere öffentliche Relevanz haben. Wir wollen einladen zur konstruktiven Diskussion und zum kritischen Diskurs - und gemein-sam arbeiten an einem sozialen Berlin.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind - auf sozial.berlin!

 

07.02.2020: Nacht der Solidarität - Tag der Resultate

In der "Nacht der Solidarität" vom 29. auf den 30. Januar wurden in Berlin erstmals die obdachlosen Menschen gezählt.

Heute gab es die Resultate: Gezählt wurden insgesamt 1.976 Menschen, davon u.a. 942 in Einrichtungen der Kältehilfe, 807 direkt auf der Straße und 158 in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Mit diesem Tag beginnt das Ringen um diese Ergebnisse. Sie liegen deutlich unterhalb bisheriger Schätzungen, die von rd. 4.000 bis 10.000 akut obdachlosen Menschen ausgehen.

In der Pressemitteilung der Senatsverwaltung wird darauf hin-gewiesen,dass nur die sichtbar im öffentlich zugänglichen Raum lebenden Menschen an einem Stichtag erfasst werden konnten. Insofern kennen wir nun wohl die Unterkante, aber weder Dunkelziffer noch tatsächliche Zahl.

Die Zählung obdachloser Menschen kann als Teil einer um-fassenden Statistik und einer längerfristigen Strategie eine wichtige Grundlage bilden, um zukünftig wirksamer helfen zu können. Wir hoffen, dass dies im Fokus der weiteren Aus-wertung stehen wird und wir gemeinsam konkrete Ver-besserungsmaßnahmen ableiten können!

 

15.01.2020: Faire Teilhabechancen für junge Menschen

BPIn den Einrichtungen der stationären Jugendhilfe erhalten die Klient*innen ihren Lebensunterhalt über das zuständige Jugendamt.

Hierbei sind sie allerdings in vielen Punkten schlechter gestellt als die Empfänger*innen anderer Transferleistungen - z.B. beim Berlin-Pass, bei Fahrtkosten, Bekleidungsgeld und Mietkautionen.

Die Fachgruppe Berliner Hilfen zur Erziehung weist mit ihrem aktuellen Positionspapier auf diese Probleme und mögliche Lösungen hin.

Wir fordern die Berliner Politik und Verwaltung dazu auf, im Jahr 2020 durch gezielte finanzielle Ausgleiche die Teilhabechancen junger Menschen zu verbessern. Das wär nur fair!

 

13.12.2019: Fünfundzwanzig Jahre GEBEWO

Die GEBEWO, Muttergesellschaft der Neuen Chance, besteht nun 25 Jahre. Herzlichen Glückwunsch!

Auf der Zukunftskonferenz wurde einerseits zurückgeblickt auf das Erreichte - von abenteuerlichen Anfangsjahren und finanziellen Risiken bis zur Schaffung von mittlerweile rund vierzig Einrichtungen und Projekten in der Wohnungsnotfall- und Eingliederungshilfe.

ZK1Andererseits wurde natürlich an der Zukunft geschmiedet - Mitarbeitende aus allen Bereichen und Ebenen des Trägers haben zahllose spannende Ideen entwickelt, damit die GEBEWO auch in den nächsten 25 Jahren ihren erfolgreichen und innovativen Kurs fortsetzen kann.

Alles Beste dafür! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im GEBEWO-Verbund!

 

26.11.2019: Zehn Jahre Landesarmutskonferenz Berlin

Wenn die Landesarmutskonferenz Berlin ihr 10jähriges Bestehen begeht, ist kaum zu erwarten, dass groß gefeiert oder gar gelacht wird. In Zeiten wirtschaftlicher Konjunktur hat sich doch während der letzten zehn Jahre - vor allem auch in Berlin - das Gefälle zwischen Arm und Reich nicht unbedingt verringert.

Genau dies greift die lak Berlin mit ihrer Cartoon-Kampagne auf und präsentierte beim Jubiläumsabend in der Heilig-Kreuz-Kirche den ersten Cartoon, den Barbara Henninger für die lak gezeichnet hat.

Cartoon1In loser Folge werden weitere kommentierte Cartoons folgen, die viele namhafte Karikaturist*innen zur Verfügung gestellt haben. Für die Kosten von Plakaten, Postkarten und weiteren Medien freut sich die lak über Spenden und Sponsorships.

Die Neue Chance ist redaktionell von Beginn an dabei - und findet das für eine Landesarmutskonferenz ganz schön humorvoll... :-)

 

01.10.2019: Start für Notübernachtung Rathenower 16

Auch diesen Winter betreiben wir eine Notübernachtung mit 40 Plätzen für Frauen und Männer im Rahmen der Kältehilfe.

Ort: Rathenower Str.16, Haus G, 1.OG, 10559 Berlin-Moabit.

Betrieb: 01.10.2019 bis 30.04.2020, tägl. 19-8 Uhr.

Telefon: 0178 / 88 777 29.

Wir suchen dafür engagierte Nachtdienste und freuen uns auf Eure Mitwirkung!

Hier alles zur Berliner Kältehilfe!

 

Jahresbericht 2018: Methoden & Zahlen zum Thema Wohnen

Ein Kernpunkt unserer Betreuten Wohnformen ist es, mit unseren Klient*innen die besten Chancen auf eine ge-sicherte Wohnperspektive zu erarbeiten.

Um die Kompetenzen zu vermitteln, die für das Anmieten, Bewirtschaften und Unterhalten einer Wohnung notwendig sind, setzen wir das modulare Schulungsprogramm miks - Miet-Kompetenz-Schein um. Im Jahr 2018 nahmen an 21 durchgeführten Kursen insgesamt 164 Klient*innen teil, von denen 69 ein Zertifikat für den erfolgreichen Ab-schluss erhielten.

Hier finden Sie alles zu diesem Projekt.

Im Jahr 2018 konnten zum Maßnahmeende über 40 % unserer Klient*innen einen Hauptmietvertrag erlangen und insgesamt 75 % in eine gesicherte Wohnperspektive entlassen werden.

Hier finden Sie unseren Jahresbericht 2018!

 

06.08.2019: Wer helfen will, muss für sich sorgen

Wer anderen wirksam helfen will, der muss zunächst mal auch gut für sich selber sorgen. Wissen wir doch alle, aber wie sieht das praktisch aus?

Gtag19Rund 75 Mitarbeitende der Neuen Chance kamen am 06. August zu unserem zwei-ten Gesundheitstag zusammen. Mit Workshops und Aktionsständen wurde informiert und trainiert zu den wich-tigsten Gesundheitsthemen: sich richtig bewegen, sich entspannen können, vernünftig ernähren, Vorsorge machen, Rauchen nicht mehr machen...
Und spätestens beim vegetarischen Buffet, das im Garten des Hauses der Diakonie verkostet wurde, sah das alles recht gesund, entspannt und zukunftsweisend aus.

Wir danken herzlich: der AOK Nordost und der Arztpraxis Dr. Lakony für die Umsetzung der Angebote, dem Urban Sports Club für die Präsentation und Mara Stone für einen tollen Vortrag zur Resilienz!

 

26.07.2019: Drei Jahre Rambler Studio Berlin

Von Mai 2016 bis April 2019 wurde das Rambler Studio als Modellprojekt von Aktion Mensch, einer weiteren Stiftung und aus Eigenmitteln der Neuen Chance gefördert.

Gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Berlin und der Fachöffentlichkeit haben wir nun ausgewertet: Wie funktioniert das Konzept, eine niedrigschwellige Beratungsstelle mit professionellem Streetwear-Design zu verbinden? Welcher Nutzen entsteht dabei für Klient*innen und öffentliche Leistungsträger?

Evaluation

Wir freuen uns über ein insgesamt gutes Ergebnis: Das Studio erreicht viele, vor allem junge Menschen, die ansonsten durch die Lücken der Hilfesysteme fallen. Die kreative Designarbeit trägt dazu bei, dass diese Menschen auch das sozialarbeiterische Beratungsangebot nutzen. In drei Jahren haben insgesamt 201 Menschen am Coaching teilgenommen. Und 72 % dieser Menschen konnten erfolgreich an zuständige Stellen und geeignete Unterstützung vermittelt werden.

Wir sind aber auch weiter auf der Suche: Wie soll es nach der Modellprojektphase weitergehen? Welche Rolle kann das Rambler Studio zukünftig an den Schnittstellen der Berliner Hilfesysteme spielen?

Eine Zusammenfassung der Evaluations-Ergebnisse finden Sie hier. Bei Interesse übersenden wir Ihnen auch gerne den kompletten Abschlussbericht des INIB.

 

16.05.2019: "Kooperation, bitte!"

Um die Schnittstelle zwischen der Wohnungslosen- und der Eingliederungshilfe ging es beim Fachtag im Diakonischen Werk. Die Veranstalter - das ESF-Projekt Rückenwind und die Qualitätsgemeinschaft Soziale Dienste - hatten 100 Professionelle aus beiden Arbeitsfeldern, von freien Trägern, aus Bezirksämtern und Senatsverwaltungen zusammengebracht.

Ingo Bullermann (Neue Chance) stellte die drei Instrumente Einzelvereinbarungen, Persönliches Budget und Verbundene Hilfen vor; die QSD wirbt auch in ihrem aktuellen Positionspapier dafür, diese Instrumente häufiger beim Übergang von der Wohnungslosen- in die Eingliederungshilfe anzuwenden. Marcel Deck (GEBEWO) erläuterte das Neuköllner Modell zur Umsetzung von Suchthilfe im Wohnheim Teupitzer Straße

Weitere Themen waren die Veränderungen der Schnittsstelle durch das BTHG und die ausstehende Flexibilisierung der Hilfen nach § 67 SGB XII. Die Veranstalter wollen weitere Dialogangebote machen, um nachhaltig die Kooperation zwischen den Arbeitsfeldern und Akteuren zu verbessern.

 

08.05.2019: Wählen gehen (helfen) !

Am 26. Mai wird in Europa gewählt. Die von Armut und Ausgrenzung betroffenen Menschen fühlen sich von Politiker*innen häufig nicht wahrgenommen und üben seltener als andere Bürger*innen ihr Wahlrecht aus.

Um das zu ändern, gibt es seit 2011 die Initiative WIR KOMMEN WÄHLEN! der Landesarmutskonferenz Berlin. Zur Europawahl gibt es einen spannenden Speed-Dating-Termin mit Politiker*innen aller fünf großen Parteien. Benachteiligte und wohnungslose Menschen können hier alle Themen ansprechen und alle Fragen stellen, die für sie von Bedeutung sind. Termin ist am 08. Mai von 17-19 Uhr im BVV-Saal des Rathauses Mitte.

Die Neue Chance unterstützt wie in jedem Wahljahr diese Initiative. Wir rufen Mitarbeiter*innen von sozialen Trägern auf, die politische Teilhabe ihrer Klient*innen zu fördern. Hier die Einladung für den 08. Mai und hier eine Wahlinfo in leichter Sprache. Auf der Webseite der Landesarmutskonferenz kann man sich bereits jetzt darüber informieren, welche Standpunkte die großen Parteien in sozialpolitischen Fragen einnehmen.

 

Qualitätsdialog 2019: Erwachsenwerden im Jugendwohnen

Wie gelingen im Betreuten Wohnen die Verselbständigung junger Menschen, die Anbindung an Transferleistungs- und Unterstützungssysteme jenseits der Jugendhilfe und der Übergang in gesicherten Wohnraum?

Fahrrad2Dies waren die wichtigsten inhaltlichen Fragestellungen bei unserem diesjährigen Qualitätsdialog Jugendhilfe. Die Sozial- und Jugendhilfedienste der Neuen Chance bieten hier als Besonderheit die Angebotskombination von Betreuten Wohnformen und ambulanten Hilfen nach SGB VIII und nach SGB XII. Sie stehen damit für flexible Lösungen beim Er-wachsenwerden und an den Schnittstellen zwischen den Hilfe-systemen.

Sehr gerne stellen wir Ihnen hier den Dokumentationsbogen zur Verfügung.

Wir bedanken uns bei der Senatsverwaltung BJF sowie den Jugendämtern Charlottenburg-Wilmersdorf, Neukölln, Pankow und Tempelhof-Schöneberg für den konstruktiven Dialog!

 

08.04.2019: Abschlussveranstaltung der Berliner Kältehilfe

Zur ausklingenden Saison der Kältehilfe haben GEBEWO und Neue Chance erneut die Abschlussveranstaltung in der Evangelischen St. Thomas Kirche ausgerichtet.

Die Kältehilfe lebt vom Zusammenwirken und vom Engagement unterschiedlichster Akteure und Projekte. Entsprechend vielfältig waren die Berichte - z.B. zur neu geschaffenen Koordinierungsstelle der GEBEWO, zur Kältehilfeoffensive des DWBO, zur Arbeit in den Kältebahnhöfen und an der Rummelsburger Bucht.

Die Auslastung der bis zu 1.200 Schlafplätze betrug bis jetzt rd. 84 %, erklärte Clemes Ostermann, Verantwortlicher des Kältehilfetelefons bei der GEBEWO.

Sozialsenatorin Elke Breitenbach diskutierte zum Abschluss mit den rd. 100 Teilnehmer*innen die Perspektiven und die Rolle der Kältehilfe für die nächste Saison.

Für die gelungene musikalische Begleitung danken wir sehr herzlich dem Berliner Straßenchor!

Die Notübernachtung der Neue Chance gGmbH in der Rathenower Straße 16 - mit 40 Plätzen für Männer und Frauen - ist noch bis zum 30.04.2019 geöffnet.

 

01.03.2019: Housing First begrüßt das Fachpublikum

Unser Modellprojekt Housing First Berlin hat das Fachpublikum von Senatsverwaltung, Bezirksämtern und Trägerorganisationen zum Informationsaustausch empfangen.

Ingo Bullermann von der Neuen Chance und Karen Holzinger von der Berliner Stadtmission berichteten von der Entstehung der Projektpartnerschaft und von der vielfältigen anfänglichen Skepsis gegenüber dem Konzept. Projektleiter Stefan Laurer und der Koordinator für Wohnraum, Sebastian Böwe, gaben Einblicke in die Arbeit des Teams.

Aktueller Stand: Bis dato wurden über Housing First Berlin sechs Menschen in eigenen Wohnungen unter-gebracht und werden von einem multiprofessionellen Team betreut. In naher Zukunft sollen zehn weitere Personen in das Projekt aufgenommen werden.

 

Weihnachten 2018: Kleine und große Freuden

 

Bei Housing First werden die ersten Mietverträge unterschrieben und die ersten Einzüge geplant. Sieben Frauen und Männer werden in diesen Tagen beim Weg in die eigene Wohnung begleitet. Wir freuen uns über diesen erfolgreichen Projektstart.

In der Notübernachtung Rathenower Straße gab es 43 Gänsekeulen mit Rotkohl und Kartoffelklößen. Wir bedanken uns für die Zubereitung bei der Akademie Schmöckwitz, für die Anlieferung bei der Reederei Riedel und für die Organisation beim Verein Berliner helfen.

Wir wünschen allen einen guten Jahreswechsel und dass alle Wünsche in Erfüllung ergehen!

 

06.12.2018: Die Social Inclusion Games sollen nach Berlin

Es ist noch ein langer Weg, bis im Sommer 2020 die einwöchigen Social Inclusion Games in Berlin statt-finden können.

Ein wichtiger Schritt aber ist jetzt gemacht: sieben gemeinnützige Träger der Stadt haben den Verein Social Inclusion Berlin gegründet, der die Vorbe-reitung und Durchführung der Spiele übernehmen soll.

Gründungsmitglieder sind Bürgerhilfe, GEBEWO, Internationaler Bund, Neue Chance, Sozialdienst Katholischer Männer, Unionhilfswerk, Verein für Berliner Stadtmission.

Auch die Berliner Landespolitik hat Unterstützung signalisiert. Jetzt brauchen wir noch Geld, eine Sportstätte und jede Menge begeisterte Menschen, die mitmachen!

 

November 2018: Auszeichnung für Frostschutzengel

Congratulation! Das Projekt Frostschutzengel von GEBEWO und Caritas hat am 06. November in Brüssel den Ending Homelessness Award 2018 verliehen bekommen.

Das EHAP-geförderte Projekt bietet aufsuchende Gesundheits- und Sozial-beratung für Menschen, die in Berlin auf der Straße leben und keinen Zugang zu Einrichtungen des Regelsystems haben. Die mehrsprachigen Mitarbeitenden sind u.a. in den Einrichtungen der Kältehilfe aktiv.

Der Preis wird regelmäßig vom Europäischen Netzwerk FEANTSA an innovative Projekte zur Bekämpfung von Wohnungslosigleit verliehen. Übergeben wurde er diesmal durch Marian Harkin, MEP, die damit auch ihr Engagement zu diesem Thema im Europäischen Parlament bestätigt sah.

Wir freuen uns mit den Kolleg*innen der GEBEWO, dass hier der Einsatz für Menschen ausgezeichnet wird, die wegen Herkunft, Sprache und Sozialleistungshürden besondere Hilfe benötigen!

 

Oktober 2018: Housing First endlich in Berlin

Der international erfolgreiche Ansatz "Housing First" wird endlich auch in Berlin umgesetzt. Zum Oktober 2018 hat die Projektpartnerschaft aus Neue Chance und Berliner Stadt-mission ein dreijähriges Modellprojekt gestartet.

Das Konzept setzt zur Beendigung von Obdachlosigkeit auf eine direkte Wohnungsversorgung und ein flexibles Unter-stützungsangebot durch ein multiprofessionelles Team.

Für Informationen, z.B. zu Wohnungsversorgung, Zielgruppe und Aufnahmeverfahren, schauen Sie in unser Kurzkonzept oder nehmen Sie jederzeit Kontakt zu unserem Team auf.

Hier geht´s zur Website: Housing First Berlin!

 

18.09.2018: Von der Straße auf den Teppich

Der Start von Housing First rückt näher. Wir freuen uns über große Aufmerksamkeit und viele Termine.

Einen ganz besonderen Abend gab es im Friedrichshainer Lovelite. Dominik Bloh (links), Autor des Buches "Unter Palmen aus Stahl", berichtete von seinem Weg runter von der Straße. Ingo Bullermann (rechts), Neue Chance, stellte den Umsetzungsstand von Housing First Berlin zur Diskussion. Hartmut Heidt (Mitte), Lukas Gemeinde, behielt den moderativen Überblick angesichts eines buntgemischten Publikums.

Danke an den AK Wohnungsnot für dieses Event im Rahmen der Aktionswoche!

 

Immer noch Sommer 2018: "Hitzebusse" unterwegs

Bei Senatsverwaltung und vielen Trägern laufen bereits die Vorbereitungen für die Kältehilfe-Saison. Noch ist aber das Hauptthema der heiße Sommer, denn mehr als andere sind obdachlose Menschen auch der anhaltenden Hitze ausgeliefert.

Kolleg*innen von Senatsverwaltung IAS, GEBEWO und Neue Chance haben daher in der ersten Augusthälfte mit eigenen Bussen die Brenn-punkte angefahren. Pro Tour wurden an ob-dachlose Menschen rund 600 Flaschen Mineral-wasser, kiloweise Bananen, Äpfel und Sonnen-schutzmittel ausgegeben.

Danke an alle, die spontan mitgemacht haben!

 

Sommer 2018: Social Inclusion Games - that was great!

Das war großes Kino - big cinema! Vom 29. Juli bis zum 04. August waren GEBEWO, Neue Chance und Bürgerhilfe bei den Social Inclusion Games in Enschede dabei. 50 Klient*innen und Betreuer*innen errangen für das Berliner Team zahlreiche Medaillen, lebten Teamgeist und Fairplay und schlossen internationale Freund-schaften.

Die Social Inclusion Games verstehen sich als eine alternative Olympiade für Menschen, die ausgegrenzt und benachteiligt, wohnungslos, suchtkrank oder seelisch behindert sind. 2020 möchten wir die Spiele nach Berlin holen!

Hier unser Blog mit Fotos, Videos und allen Infos aus Enschede!

Hier mehr zu den Social Inclusion Games!

 

Kältehilfe 17-18: Eine schwierige Bilanz

In unserer Notübernachtung Rathenower Straße fand am 29. März die Pressekonferenz zum Abschluss der Kältehilfe statt.

Über 1.200 Übernachtungsplätze bis Ende März, davon mehrere Hundert erstmals verlängert bis Ende April. Die Berliner Kältehilfe leistet in diesem Winter mehr als je zuvor. Doch sie bleibt ein Notversorgungssytem, und sie kann viel zu selten die individuelle Situation wohnungsloser Menschen nachhaltig verbessern.

Wir brauchen mehr qualitative Unterstützungs-angebote. Hier unser Presse-Statement!